Software Tools
Alle Software Tools auf dieser Seite sind geistiges Eigentum der Applied Psychological Science Solutions GmbH (APSS). Wenn Sie ein Produkt als Teil eines integrierten Dienstleistungs-, Beratungs- oder Forschungsprojektes erhalten möchten, kontaktieren Sie bitte den Leiter von CASRA, Prof. Dr. Adrian Schwaninger. Wenn Sie eines dieser Produkte als kommerziell erhältliches Produkt kaufen möchten, kontaktieren Sie bitte eine der folgenden Unternehmen:
Smiths Detection (H.-J. Schöpe)
- X-Ray Tutor
- 3i-TIP System
- TIP DataVis
- TIP Multiple Views Library
STI - Security Training International (W. Glassner)
- X-Ray Tutor
Safe Passage International (M. Rooksby)
- X-Ray Tutor
Siemens Switzerland (M. Städler)
- X-Ray Tutor
- 3i-TIP System
X-Ray Tutor (XRT)
X-Ray Tutor ist ein wissenschaftlich basiertes Trainingsprogramm, das speziell für die Verbesserung der Erkennung von verbotenen Gegenständen in Röntgenbildern entwickelt wurde. Grundlage von X-Ray Tutor sind Resultate von wissenschaftlichen Studien über die Art und Weise, wie das menschliche Gehirn visuelle Information verarbeitet, um Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkennen (Schwaninger, 2003c; 2004b; für eine Übersichten über Objekterkennung siehe Schwaninger, 2005a). Die wissenschaftlichen Theorien, kombiniert mit adaptiven Trainingsalgorithmen, bilden das weltweit einzige wissenschaftlich basierte, individuell adaptive Trainingsprogramm zur Objekterkennung in Röntgenbildern. Verschiedene wissenschaftliche Studien inklusive externe Gutachter haben gezeigt, dass X-Ray Tutor ein sehr effektives Instrument zur Steigerung der Erkennungsleistung von Flughafensicherheitsbeauftragten ist (Michel et al., 2007; Ghylin et al., 2006; Hardmeier et al., 2006b; Koller et al., 2007, 2008; Schwaninger et al., 2007; Schwaninger & Hofer, 2004). In einem Projekt finanziert durch die United States Transportation Security Administration (TSA) wurde X-Ray Tutor 1.7 an über 400 Flughäfen in den USA per Frühling 2004 installiert. TSA hat auch die Entwicklung einer kundenspezifischen Version von X-Ray Tutor 2.0 (Object Recognition Module) finanziert, welche Ende 2005 an über 450 Flughäfen in den USA installiert worden ist. Die Canadian Air Transport Security Authority (CATSA) verwendet X-Ray Tutor 2.0 an allen 89 Flughäfen in Kanada im Rahmen eines Projektes mit der Universität Zürich, welches 2004 begonnen hat. X-Ray Tutor wird eingesetzt in der Schweiz seit 2002, an 17 Flughäfen in Deutschland seit 2003 und in zahlreichen anderen Ländern wie Australien, Belgien, Bulgarien, Griechenland, Holland, Irland, Korea, Litauen, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Rumänien, Schweden). Für mehr Informationen zu X-Ray Tutor siehe Schwaninger (2003c, 2004a, 2004b).
3i-TIP System
Threat image projection (TIP) ist eine Technologie, die die Projizierung fiktiver verbotener Gegenstände in Röntgebilder von realem Passagiergepäck während der routinemässigen Überprüfung mit Röntgeprüfgeräten ermöglicht. Wenn ein Sicherheitsbeauftragter ein TIP-Bild nicht innerhalb einer bestimmten Zeit erkennt, erscheint eine Rückmeldung, dass eine projizierte Gefahr übersehen wurde. Eine Rückmeldung wird auch gezeigt, wenn ein TIP-Bild erkannt wurde oder im Fall eines non-TIP Alarms, das heisst, wenn der Screener eine Gefahr angibt ohne dass ein TIP-Bild eingeblendet wurde. Das 3i-TIP System verkörpert TIP Technologie der nächsten Generation. Es ist mit automatischer Bildverarbeitung, einem individuell adaptiven Algorithmus und einer Integration mit computergestütztem Training und Qualitätskontrolle ausgestattet. X-Ray Tutor kann an das 3i-TIP System angeschlossen werden und wird so zum 3i-Tutor. Das ermöglicht sogenanntes "missed images review", d.h. verpasste TIP Bilder können mit 3i-Tutor für spezifisches individuelles Training nochmal angeschaut und gelernt werden. Das 3i-TIP System kombiniert die Vorteile von effektivem computergestütztem Training (Steigerung der Bilderkennungskompetenz) und die Vorteile von TIP (Steigerung der Motivation und Aufmerksamkeit). Es wird gegenwärtig an 4 Europäischen Flughäfen eingesetzt. Für weitere Informationen zu 3i-TIP siehe Schwaninger (2004a und 2006c).
TIP DataVis
TIP DataVis ist ein Computerprogramm, welches speziell für die Analyse von TIP Reportdaten entwickelt worden ist. Mit TIP DataVis kann man die Leistung individueller Mitarbeiter über die Zeit messen und zahlreiche andere TIP Analysen durchführen. TIP DataVis wird gegenwärtig an vier Flughäfen in Europa eingesetzt.
TIP Multiple Views Library (TIP MVL)
Eine grosse, repräsentative und aktuelle TIP Bilddatenbank is sehr wichtig um ein hohes Mass an Sicherheit und Effizienz bei Gepäckkontrollen zu erreichen und zu gewährleisten. In enger Zusammenarbeit zwischen Experten aus Flughafensicherheit und Wissenschaft wurde die TIP mehrfachansicht Bilddatenbank entwickelt (TIP Multiple Views Library, TIP MVL). Sie enthält Tausende von Bildern, basierend auf hunderten von verbotenen Gegenständen, welche in bis zu 96 Ansichten dargestellt sind (Standard TIP Library 6000 Bilder, Professional TIP Library 18'000 Bilder). Die TIP MVL wird an folgenden Flughäfen eingesetzt: Brüssel, Stockholm, Malmö, Zürich.
X-Ray Object Recognition Test (X-Ray ORT)
Dieser Test misst visuelle Fähigkeiten, welche wichtig sind für die visuellen Überprüfung von Röntgenbildern. Der Test korreliert hochsignifikant mit der Erkennungsleistung, die mittels Threat Image Projection (TIP) gemessen wurde und ist ein nützliches Tool für die Messung der Screenerfähigkeit als Teil der Personalselektion oder der Screenerbewertung. Für eine Zusammenfassung siehe Schwaninger (2003b), für detaillierter Informationen siehe Schwaninger, Hardmeier und Hofer (2004, 2005), sowie Hardmeier, Hofer und Schwaninger (2005).
X-Ray Prohibited Items Test (X-Ray PIT)
Dieser Test misst, wie gut Sicherheitspersonal verbotene Gegenstände in Röntgenbildern von Passagiergepäck erkennen kann. Die Kompetenz zur Interpretation von Röntgenbildern hängt stark davon ab, ob die Screener wissen, welche Gegenstände verboten sind und wie sie in Röntgenbildern von Passagiergepäck aussehen. Dies kann mit dem Prohibited Items Test gemessen werden. Er enthält verschiedene gefährliche Gegenstände gemäss der international prohibited items lists von ICAO / ECAC / EU und besitzt ausgezeichnete interne Reliabilitätswerte. Für detailliertere Informationen dazu siehe Schwaninger, Hardmeier und Hofer (2004, 2005).
X-Ray Competency Assessment Test (X-Ray CAT)
Dieser Test ist ähnlich wie der Prohibited Items Test, er kann jedoch innerhalb des X-Ray Tutor angewendet werden, um die Screenerkompetenz zu messen. Dieser Test enthält 256 Röntgenbilder mit verschiedenen verbotenen Gegenständen kategorisiert in Schusswaffen, Stich- und Schneidwaffen, unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV), sowie andere verbotene Gegenstände. Der Test weist eine vorzügliche Reliabilität auf (Cronbach Alpha > 0.9, Split Half Reliabilität > 0.8). Für detailliertere Informationen zu diesem Test siehe Koller und Schwaninger (2006).
X-Ray Bomb Detection Test (X-Ray BDT)
Bei diesem Test wird überprüft, wie gut Sicherheitsbeauftragte in Röntgenbildern von registriertem Gepäck verbotene Gegenstände erkennen können. In der aktuellen Version sind dies nur unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen. In zukünftigen Versionen werden unter Umständen auch Dangerous Goods enthalten sein.
Theoretical Test on Computer (TEC)
Dieser Test fokussiert auf theoretischem Wissen gemäss dem National Civil Aviation Security Program sowie dem Airport Security Program. Er enthält Fragen zu operationellen, technischen und allgemeinen Aspekten der zivilen Luftfahrtsicherheit und entspricht den Lerninhalten der Ausbildung von Luftsicherheitsassistenten. Lokalitäts-spezifische Fragen können auch enthalten sein. Für die periodische Kompetenzüberprüfung können spezifische Fragen ergänzt werden, welche an die jeweiligen speziellen Aufgaben angepasst sind.
Adaptive Knowledge Management System (aKMS)
Mit diesem computergestützten System können Informationen an Mitarbeiter adaptiv mitgeteilt werden. Es enthält eine konfigurierbare Information Board Funktion, welche zum Zweck des Wissensmanagements gegenwärtig im Bereich der Aviation Security eingesetzt wird. Das System ist gegenwärtig in Entwicklung und wird erst an einem Flughafen in Europa eingesetzt.
Avsec LCMS
Dieses Learning und Content Management System wird gegenwärtig für eine e-Learning Anwendung im Bereich Aviation Security entwickelt. Eine Beschreibung der Architektur findet sich in Guo, Gall, & Schwaninger (2008). Das System ist gegenwärtig in Entwicklung und wird erst an einem Flughafen in Europa eingesetzt.
