Drittmittelprojekte

Steigerung von Human Factors bei Luftsicherheitskontrollen am Doha International Airport Qatar (FHNW)

Mit dem neuen ultra-modernen New Doha International Airport (NDIA) setzt Qatar neue Standards in der Luftfahrt. Die Zivilluftfahrtbehörde Doha, Qatar hat CASRA ausgewählt, um höchst effiziente und effektive Systeme zur Verfügung zu stellen für Personalauswahl, Training und Testen von Personen, welche Sicherheitskontrollen mit Röntgenprüfsystemen durchführen (Luftsicherheitskontrollkräfte). Die Systeme kommen am bestehenden Doha International Airport und am New Doha International Airport (NDIA) zum Einsatz. In diesem Projekt wird individuell adaptives computer-gestütztes Training mit X-Ray Tutor allen Luftsicherheitskontrollkräften zur Verfügung gestellt. Die Effektivität des Trainings und die Röntgenbildinterpretationskompetenz von Luftsicherheitskontrollkräften wird mit dem X-Ray Competency Assessment Test (X-Ray CAT) evaluiert. Die Luftsicherheitskontrollkräfte am Doha International Airport werden zu Beginn des Projektes getestet und dann einmal pro Jahr, um Training- und Transfereffekte zu messen. Um die Personalauswahl zu optimieren, wird der X-Ray Object Recognition Test (X-Ray ORT) im Rahmen eines "Pre-Employment Assessments" verwendet. Dieser Test ist sehr effektiv um diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten zu identifizieren, welche die Fähigkeiten haben, eine gute Sicherheitskontrollkraft zu werden. Mit diesem Projekt werden beide,  der Doha International Airport sowie der New Doha International Airport (NDIA) sehr effektive und effiziente Systeme erhalten, um neue Standards in der Luftsicherheit setzen zu können.

Finanzierung: Civil Aviation Authority, Doha, Qatar
Anwendungsbereich: Doha International Airport (DIA), Qatar
Dauer: Februar 2010 - Februar 2013

Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Brüssel (FHNW)

Ziel dieses Projektes ist die Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz der Luftsicherheitsbeauftragten von G4S am Flughafen Brüssel. Zur Erreichung dieses Ziels wird das individuell adaptiv computergestützte Trainingssystem X-Ray Tutor eingesetzt sowie eine Beratung basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Finanzierung: G4S Brussels
Anwendungsbereich: Flughafen Brüssel, G4S Brussels
Dauer: Januar 2010 – Januar 2011

Anwendung von Röntgenbildinterpretationstests für Sicherheitsbeauftragte des Kernkraftwerks Mühleberg (FHNW)

Ziel dieses Projektes ist die Einführung von periodischen Röntgenbildinterpretationstests, sowie eine Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz bei den Sicherheitsmitarbeitern des Kernkraftwerks Mühleberg, Schweiz. Folgende Instrumente werden eingesetzt: X-Ray Object Recognition Test (X-Ray ORT), X-Ray Competency Assessment Test for Cabin Baggage Screening (X-Ray CAT CBS), X-Ray Tutor (XRT CBS). Detaillierte Analysen bezüglich der Effektivität und Effizienz bei der Erkennung von verbotenen Gegenständen bei röntgenbasierten Sicherheitskontrollen werden durchgeführt. Dabei werden dieselben Tests eingesetzt, welche in der Schweiz zur Zertifizierung von Flughafensicherheitsbeauftragten verwendet werden.

Finanzierung: Kernkraftwerk Mühleberg, Schweiz
Anwendungsbereich: Kernkraftwerk Mühleberg, Schweiz
Dauer: Januar 2010 – Januar 2011

Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz beim "Cargo Screening" am Flughafen Amsterdam Airport Schiphol (FHNW)

Hauptziel dieses Projektes ist die Frage zu klären, ob im Cargo Bereich die Röntgenbildinterpretationskompetenz mittels computer-basiertem Training gesteigert werden kann. Zusätzliche Fragen, die innerhalb dieses Projektes geklärt werden sollen sind: Wie viel Zeit braucht es im Minimum, um ein Cargo Container zuverlässig zu inspizieren? Wie viel Gewicht an Sprengstoffen und Schmuggelwaren kann in einem Cargo Container erkannt werden? Des Weiteren soll erörtert werden, ob sogenannte Bildverbesserungsfilter nützlich für die Erkennung von Objekten innerhalb eines Cargo Containers sind. Um diese Fragen zu beantworten wird der X-Ray Tutor für den Cargo Bereich angepasst. Zusätzlich werden spezielle Tests entwickelt, um die  Röntgenbildinterpretationskompetenz vor und nach dem Training zu messen.

Finanzierung: Holländischer Zoll
Anwendungsbereich: Mitarbeiter des Holländischen Zolls am Flughafen Amsterdam Airport Schiphol
Kollaborationen: TNO
Dauer: Dezember 2009 – Juli 2010

Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Athen (FHNW)

Ziel dieses Projektes am Flughafen Athen ist die Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz von Luftsicherheitsbeauftragten. Hierfür wird das individuell adaptiv computergestützte Trainingssystem X-Ray Tutor eingesetzt. Etwa 320 Luftsicherheitsbeauftragten sind an dieser Studie beteiligt. Die Trainingseffektivität und die Röntgenbildinterpretationskompetenz der Luftsicherheitsbeauftragten wird mithilfe des X-Ray Competency Assessment Test (X-Ray CAT) evaluiert. Die Luftsicherheitsbeauftragten des Flughafens Athen werden direkt zu Beginn des Projektes getestet. Anschliessend finden nach Verlauf einiger Monate erneut Messungen statt, um mögliche Trainings- und Transfereffekte zu untersuchen. Ein Vergleich mit 10 weiteren europäischen Flughäfen, bei denen im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes (VIA Project, www.viaproject.eu) ebenfalls der X-Ray CAT eingesetzt wurde, wird interessante Möglichkeiten für ein Benchmarking bieten. Des Weiteren wird der X-Ray Object Recognition Test (X-Ray ORT) in diesem Projekt als Einstellungstest verwendet, um diejenigen Luftsicherheitsbeauftragten auszuwählen, welche für diese Arbeitstätigkeit am geeignet sind. 
Finanzierung: G4S Athen
Anwendungsbereich: Flughafen Athen, G4S Athen
Dauer: Mai 2009 – Mai 2011

Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Oslo (FHNW)

Dieses über vier Jahre dauernde Projekt zielt darauf ab, die Röntgenbildinterpretationskompetenz von Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen Oslo zu steigern. Um dieses zu erreichen wird ein individuell adaptiv computergestütztes Training (X-Ray Tutor) mit etwa 400 Luftsicherheitsbeauftragten durchgeführt. Mögliche Trainingseffekte und Verbesserungen der Röntgenbildinterpretationskompetenz der Luftsicherheitsbeauftragten werden mithilfe des X-Ray Competency Assessment Test (X-Ray CAT) evaluiert. Die Luftsicherheitsbeauftragten des Flughafens Oslo werden zu Beginn des Projektes getestet. Anschliessend finden einmal jährlich erneut Messungen statt, um mögliche Trainings- und Transfereffekte zu überprüfen. Ein Vergleich mit 10 weiteren europäischen Flughäfen, bei denen im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes (VIA Project, www.viaproject.eu) ebenfalls der X-Ray CAT eingesetzt wurde, wird interessante Möglichkeiten für ein Benchmarking bieten. Des Weiteren werden Analysen von Threat Image Projection (TIP) Daten und Realtestdaten zur Qualitätskontrolle ebenfalls im Rahmen dieses Projektes durchgeführt, welche dazu beitragen sollen die Leistung an der Sicherheitskontrollstelle zu verbessern.

Finanzierung: G4S Oslo
Anwendungsbereich: Flughafen Oslo, G4S Oslo
Dauer: März 2009 - März 2013

Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Amsterdam Airport Schiphol (FHNW)

Das Ziel dieses Projektes ist die Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz von Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen Amsterdam Airport Schiphol. Dazu wird individuell adaptiv computergestütztes Training (X-Ray Tutor) mit etwa 3500 Luftsicherheitsassistenten von fünf verschiedenen Firmen durchgeführt. Die Effektivität des Trainings und die Röntgenbildinterpretationskompetenz wird mit dem X-Ray Competency Assessment Test (X-Ray CAT) evaluiert. Alle Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen Amsterdam Airport Schiphol werden zu Beginn des Projektes (Baseline Messung) und dann einmal pro Jahr getestet um Trainings- und Transfereffekte zu untersuchen. Zusätzlich wird die Leistung der verschiedenen Sicherheitsfirmen miteinander verglichen. Ein zusätzlicher Vergleich mit 10 weiteren europäischen Flughäfen, bei denen im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes (VIA Project, www.viaproject.eu) ebenfalls der X-Ray CAT verwendet wurde, wird interessante Möglichkeiten für ein Benchmarking ergeben.

Finanzierung: Amsterdam Airport Schiphol
Anwendungsbereich: Amsterdam Airport Schiphol und 5 Sicherheitsfirmen
Dauer: Januar 2009 – Januar 2013

Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Genf (FHNW)
Das Ziel dieses Projektes am Flughafen Genf ist die Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz der Luftsicherheitsbeauftragten. Dabei wird das individuell adaptiv computergestützte Trainingssystem X-Ray Tutor eingesetzt. Gezieltes Training mit X-Ray Tutor bereitet die Luftsicherheitsbeauftragten auf die jährlich stattfindenden Zertifizierungen vor und trägt dazu bei, dass ein vergleichbarer Standard an allen Flughäfen in der Schweiz erreicht und erhalten werden kann.

Finanzierung: Aéroport International de Genéve
Anwendungsbereich: Flughafen Genf
Dauer: Januar 2009 – Dezember 2012

Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Sion (FHNW)

Das Ziel dieses Projektes am Flughafen Sion ist die Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz der Luftsicherheitsbeauftragten. Dabei wird das individuell adaptiv computergestützte Trainingssystem X-Ray Tutor eingesetzt. Gezieltes Training mit X-Ray Tutor bereitet die Luftsicherheitsbeauftragten auf die jährlich stattfindenden Zertifizierungen vor und trägt dazu bei, dass ein vergleichbarer Standard an allen Flughäfen in der Schweiz erreicht und erhalten werden kann.

Finanzierung: Flughafen Sion
Anwendungsbereich: Flughafen Sion
Dauer: Januar 2009 – Dezember 2012

Anwendung von Röntgenbildinterpretationstests für Sicherheitsbeauftragte des Schweizerischen Bundessicherheitsdienstes des Bundesamtes für Polizei FEDPOL (FHNW)

Das Ziel dieses Projektes ist die Durchführung von periodischen Röntgenbildinterpretationstests für Sicherheitsmitarbeiter des Schweizerischen Bundessicherheitsdienstes des Bundesamtes für Polizei FEDPOL. Das Projekt basiert auf dem Nationalen Sicherheitsprogramm des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL), welches die Zertifizierung von Flugsicherheitsbeauftragten spezifiziert. Die folgenden Tests werden periodisch durchgeführt: X-Ray Object Recognition Test (X-Ray ORT 1.0), X-Ray Competency Assessment Test for Cabin Baggage Screening (X-Ray CAT CBS 4.0), X-Ray Competency Assessment Test for Hold Baggage Screening (X-Ray CAT HBS 4.0). Detaillierte Analysen bezüglich der Effektivität und Effizienz bei der Erkennung von verbotenen Gegenständen bei röntgenbasierten Sicherheitskontrollen werden ebenfalls durchgeführt.

Finanzierung: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD, Bundesamt für Polizei FEDPOL, Bundessicherheitsdienst
Anwendungsbereich: Schweiz
Dauer: November 2008 – Februar 2010

ECAC BDS Testing des L3 Provision 100 (FHNW)

Bei gegenwärtigen Flughafensicherheitskontrollen müssen Passagiere einen Metalldetektorbogen passieren bevor sie ein Flugzeug betreten dürfen. Mit neuer Bodyscanner Technologie ist es seit kurzem möglich Passagiere genauer darauf zu überprüfen ob sie verbotene Gegenstände auf dem Körper tragen. Die Technical Task Force der Civil Aviation Conference (ECAC) hat eine Body Scanners Study Group (ECAC BSSG) im Jahre 2007 gegründet. In einem zweijährigen Projekt, hat diese Gruppe eine Body Scanner Testing Methodology (BSTM) entwickelt. Das Hauptziel der BSTM ist das Testen der Mensch-Maschine Leistung bei der Verwendung von Bodyscannern zur Detektion von verbotenen Gegenständen, welche von Passagieren getragen werden. Dieses Projekt wurde durchgeführt, um die BSTM anzuwenden (zum ersten Mal weltweit) und sie zu verfeinern. Die Ergebnisse dieses Projektes haben wichtige Informationen für die Anwendung der BSTM zur Zertifizierung von Bodyscannern in Mitgliedstaaten der EU und ECAC erbracht.

Finanzierung: Dutch National Coordinator on Counter-Terrorism
Anwendungsbereich: Mitgliedstaaten der EU und ECAC
Kollaborationen: Flughafen Zürich; Kantonspolizei Zürich, Flughafenpolizei Kontrollabteilung; Stadtpolizei Zürich, Wissenschaftlicher Forschungsdienst (WFD)
Dauer: August 2008 – Januar 2009

Studie zum Einfluss von zwei Bildansichten und automatischer Sprengstoffdetektion bei der Handgepäckkontrolle von Laptops (FHNW)

Diese Studie untersuchte den Einfluss von zwei Ansichten und automatischer Detektionstechnologie auf die Leistung von Luftsicherheitsbeauftragten, welche Handgepäck mittels Röntgenprüftechnologie visuell überprüfen. Sogenannte „advanced cabin baggage x-ray screening“ (ACBX) Systeme erlauben die Darstellung von Gepäck in mehreren Ansichten (multi-view) und automatische Sprengstoffdetektion. Eine kürzlich publizierte Studie der Autoren von Bastian, Schwaninger und Michel (2008) hat gezeigt, dass multi-view Röntgentechnik wesentliche Vorteile für das Überprüfen von Handgepäck haben kann. Ein Aspekt, welcher in der vorliegenden Studie von spezifischem Interesse war, ist die Frage ob Laptops im Handgepäck belassen werden können, oder ob sie weiterhin separat durchleuchtet werden müssen. Es zeigte sich, dass ACBX Systeme unter bestimmten Bedingungen Vorteile aufweisen, z.B. für die Erkennung von rotierten Schusswaffen. Das Belassen von Laptops im Gepäck kann aber nicht empfohlen werden, selbst wenn ACBX Technologie eingesetzt wird. DIe Ergebnisse der Studie haben einen erheblichen Einfluss auf Luftsicherheitsbestimmungen in Deutschland und anderen Mitgliedstaaten der EU.

Finanzierung: Bundesministerium des Innern
Anwendungsbereich: Europäische Flughäfen
Kollaborationen: Kompetenzzentrum für polizeiliche Detektionstechnologien Lübeck; Flughafen Nürnberg; Sicherheitsgesellschaft Nürnberg
Dauer: August 2008 – Januar 2009

Steigerung der Detektionsleistung bei Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Genf (FHNW)

Das Ziel dieses Projektes ist die Steigerung der Röntgenbildinterpretationskompetenz von Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen Genf. Dabei wird individuell adaptives computergestütztesTraining eingesetzt (X-Ray Tutor). Trainingsdaten werden in regelmässigen Intervallen im Bezug auf die Detektionsleistung und Trainingsaktivität von Luftsicherheitsbeauftragten analysiert. Training und Transfereffekte für die Erkennung neuer verbotener Gegenstände werden untersucht.

Finanzierung: Aéroport International de Genève
Anwedungsbereich: Flug
Kollaborationen: Sicherheitsdienstleister am Flughafen Genf
Dauer: Januar 2008 - Dezember 2008

Studie zum Einfluss der Gepäckgrösse auf die Effektivität bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen (UZH)

Das Ziel dieser Studie war die Bedeutung der Gepäckgrösse für Sicherheitskontrollen an Flughäfen zu bestimmen. In diesem Forschungsprojekt wurde der Effekt verschiedener Variablen untersucht wie Gepäckgrösse, Gepäckkomplexität, Packungsdichte, usw. Dazu wurde ein Set von Röntgenbildern von Handgepäck aufgenommen und mittels computergestützter Tests von Sicherheitsbeauftragten an 9 Europäischen Flughäfen beurteilt. Die Detektionsleistung der Sicherheitsbeauftragten wurde aufgenommen und der Effekt verschiedener Variablen analysiert. Die Studie erbrachte wissenschaftlich fundierte Aussagen zum Effekt der Gepäckgrösse und deren Interaktion mit anderen Variablen. Die wichtigen Empfehlungen der Studie erlaubten es der Europäischen Kommission eine wissenschaftlich abgestützte Entscheidung zu treffen, welche Grösse von Handgepäck erlaubt ist. Basierend auf dieser Studie hat die Europäische Union entschieden die Limitierung der Grösse von Handgepäck auf IATA Grösse nicht einzuführen (EC Regulation 358/2008 of 22 April 2008).

Finanzierung: UK Department for Transport (via contract with QinetiQ), European Commission Leonardo da Vinci Programme (VIA Project, DE/06/C/F/TH-80403), 9 European airports, their security companies and Appropriate Authorities
Anwendungsgebiet: 9 European airports
Kollaborationen: QinetiQ, Technical Task Force of the European Civil Aviation Conference (ECAC)
Dauer: 20. Juli 2007 - 31. März 2008

Entwicklung eines Referenzlevel Systems für Flughafensicherheitspersonal (VIA PROJECT)

Das Hauptziel des Projektes ist die Entwicklung von adäquaten Werkzeugen zur Messung von Kompetenz- und Qualifikation von Flughafensicherheitspersonal. Dies ist die Basis für ein Referenzlevel System auf nationalem und cross-sektoralem Level, welches Personalselektionsprozessen, der Entwicklung und Anwendung von Trainingswerkzeugen, Zertifizierung und der Mobilität dient. Unsere Arbeiten beschäftigen sich vor allem mit der Anwendung von Kompetenzmessungstests an verschiedenen Flughäfen, der Anwendung von linearen Modellen zur Erklärung der Röntgenbildinterpretation, sowie Trainingseffektstudien. Dies wird ausgeführt in enger Zusammenarbeit mit dem Max Planck Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen, Deutschland, dem European Aviation Security Training Institute in Brüssel und Behörden wie dem Bundesministerium des Innern Deutschland und der Belgischen Zivilluftfahrtbehörde.

Finanzierung: European Commission und Airport Security Industriepartner
Anwendungsgebiet: 9 Hauptpartner aus 6 Ländern einschliesslich 3 Europäischer Flughäfen (insgesamt 9 Flughäfen nehmen an diesem Projekt teil)
Kollaborationen: 6 Flughäfen assoziiert mit den Hauptpartnern
Dauer: 1. November 2006 - 31. Oktober 2008

Die Verarbeitung von internen und externen Merkmalen beim Vergleichen von Gesichtern im Zeitverlauf (UZH)

Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist das systematische Erforschen der Verarbeitung von internen und externen Merkmalen beim Vergleichen von Gesichternim bezüglich folgender Aspekte: a) der Vertrautheit des Gesichtes, b) seiner Orientierung (aufrecht und invertiert), c) seiner Ethnie und d) seiner Ansicht (frontal oder von der Seite). Diese Untersuchungen werden zu einem vertiefteren Verständnis des Zeitverlaufs, der relevanten Repräsentationen und der Prozesse beim Vergleichen von Gesichtern führen. Nebem ihrem theoretischen Beitrag werden die gewonnenen Erkenntnisse aus diesen Studien auch wichtige Implikationen für Anwendungen haben, bei welchen Gesichter verglichen werden, z.B. bei der Überprüfung von Identitätsdokumenten an Flughäfen.

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds
Anwendungsgebiet: Forschungsstipendium an B. Veres
Kollaborationen: -
Dauer: Oktober 2006 - September 2008

Identitätskontrolle anhand von Reisedokumenten: Kritische Faktoren zur Erhöhung der Sicherheit (UZH)

An das Sicherheitspersonal an Grenzkontrollen wird die hohe Anforderung gestellt, die Identität der Reisenden aufgrund ihres Passphotos einwandfrei zu überprüfen und so zu verhindern, dass jemand mit dem Reisedokument einer andern Person ein- oder ausreist. Wie aber aus verschiedenen Studien bekannt ist, ist die Identitätskontrolle anhand von Passbildern sehr fehleranfällig. Dieses Projekt hat deshalb zum Ziel, kritische Faktoren zur Erhöhung der Erkennungsleistung zu ermitteln, insbesondere a) Reduktion von Zeitdruck, b) Inversion des Reisedokuments, c) Training zur besseren Verarbeitung von konfiguraler Information in Gesichtern und d) Vergrösserung der Passbilder. Die systematische Erforschung dieser vier Faktoren verspricht ein substanzieller Erkenntnisgewinn auf dem Gebiet der Gesichtserkennung und könnte gängige Kontrollverfahren an Grenzkontrollen nachhaltig beeinflussen.

Finanzierung: Stiftung Suzanne und Hans Biäsch zur Förderung der Angewandten Psychologie
Anwendungsgebiet: Forschungsstipendium an S. Chiller-Glaus
Kollaborationen: Kantonspolizei Zürich, Flughafenpolizei
Dauer: 2007 - 2008

Training von Luftsicherheitsbeauftragten am Flughafen Genf (FHNW)

Das Ziel dieses Projektes ist die Steigerung der Bildinterpretationskompetenz bei Gepäckkontrollen mit Röntgenprüfgeräten. Dabei wird X-Ray Tutor, ein individuell adaptives computergestütztes Trainingssystem eingesetzt. Die Daten aller Trainingsstationen sind vernetzt mit einem zentralen Server und werden in regelmässigen Intervallen analysiert bezüglich der Erkennungsleistung von Luftsicherheitsassistenten und deren Trainingsaktivität.

Funding: Aéroport International de Genève
Scope: Geneva airport
Duration: Continous (since September 2005)

Computergestützte Tests für die Zertifizierung von Flughafensicherheitspersonal (Screeners) in der Schweiz (APSS)

Die Zertifizierung und die Kompetenzbeurteilung von Flughafensicherheitspersonal sind zu wichtigen Themen geworden in den letzten Jahren. Ein gemeinsames Zertifizierungsprozedere hilft, vergleichbare Standards über verschiedene Flughäfen und Länder zu erreichen. Im Rahmen dieses Projektes werden an sechs Schweizer Flughäfen computergestützte Tests für die Messung von Fähigkeiten und Kompetenzen von Flughafensicherheitspersonal verwendet. Der Objekterkennungstest (ORT) wird verwendet, um die Leistung von Screeners, gefährliche Gegenstände (Schusswaffen und Messer) zu erkennen wenn sie rotiert, von anderen Objekten verdeckt und in dicht bepackten Gepäcken platziert sind zu beurteilen. Der Prohibited Items Test (PIT) wird verwendet, um das visuelle Wissen über verbotene Gegenstände zu beurteilen. Mit einer theoretischen Prüfung am Computer (TEC) wird das theoretische Wissen für Flughafensicherheitsprozeduren getestet. Die Resultate bieten eine solide Basis für eine verlässliche und standardisierte Zertifizierungsprozedur, die von Schweizer Flughäfen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) durchgeführt wird.

Finanzierung: Schweizer Flughäfen und BAZL
Anwendungsgebiet: Alle Schweizer Flughäfen
Kollaborationen: BAZL, Schweizer Flughäfen und Polizeibehörden
Dauer: Fortlaufend (seit Juni 2004)

Forschung über Röntgenbild-Unterrichtstechnologie für Flughafensicherheitspersonal (Screeners) in Kanada (UZH)

Das Ziel dieses Projektes ist die Steigerung der Flughafensicherheit durch (1) die Anwendung von effizientem und effektivem Training, welches sich jedem Screener automatisch anpasst, (2) wissenschaftliche Tests, um die Basisleistung und die Trainingseffektivität (Prä- und Posttest) zu messen und (3) die Optimierung der Auswahl der Screener. Drei Module werden verwendet, um die Ziele zu erreichen: (1) Ein individuelles adaptives Trainingssystem (X-Ray Tutor), (2) wissenschaftliche Tests für die Messung der Erkennungsleistung (ORT, PIT, BDT, X-Ray CAT) und (3) eine Testbatterie für die Mitarbeiterselektion (beinhaltet den ORT und andere kognitive Tests).

Finanzierung: Canadian Air Transport Security Authority (CATSA)
Anwendungsbereich: Flughäfen in Kanada
Kollaborationen: Flughafen Zürich, Kantonspolizei Zürich, Flughafenpolizei
Dauer: Dezember 2003 - März 2010

Luftfahrtssicherheitstests in Belgien (UZH)

In diesem Projekt werden computergestützte Tests angewendet, um die Fähigkeiten und Kompetenzen zu messen, welche für die zuverlässige Entdeckung verbotener Gegenstände in Röntgenbildern nötig sind. Der Objekterkennungstest (ORT) misst wie gut jemand gefährliche Gegenstände (Schusswaffen und Messer) erkennen kann, wenn sie rotiert, von anderen Objekten verdeckt und in dicht bepackten Gepäcken platziert sind. Der prohibited items test (PIT) wird verwendet, um zu untersuchen, ob die Screeners wissen, welche Gegenstände verboten sind und wie sie in Röntgenbildern von Passagiergepäck aussehen. Die Resultate dieses Projektes liefern wichtige Informationen für die Zertifizierung und Fähigkeitsbeurteilung, für die Qualitätskontrolle sowie für die Risikoanalyse in der Luftfahrtsicherheit.

Finanzierung: Belgian Civil Aviation Administration
Anwendungsbereich: Belgische Flughäfen
Kollaborationen: European Aviation Security Training Institute (EASTI), Brussels International Airport Company (BIAC), Kantonspolizei Zürich, Flughafenpolizei
Dauer: Dezember 2003 - Dezember 2007

Steigerung der Sicherheit und Effizienz am Flughafen Zürich (APSS)

Im letzten Jahrzehnt wurden grosse Investitionen in die Flughafensicherheitstechnologie getätigt. Doch die teuersten Maschinen sind von geringem Nutzen, wenn die Menschen, die diese Geräte bedienen, nicht für die präzise und effiziente Ausführung ihrer Aufgaben selektioniert und trainiert werden. In diesem Projekt wird die Sicherheit und Effizienz gesteigert durch (1) die Andwendung von reliablen Tests für die Personalselektion, durch (2) die Verwendung eines individuell adaptiven Trainingssystems (X-Ray Tutor) und (3) die Implementierung eines Systems für Threat Image Projection (TIP) der dritten Generation, welches eine Integration von adaptivem Training und Qualitätskontrolle erlaubt (3i-TIP). In diesem Forschungsprojekt werden die Daten für die Beurteilung der Effektivität dieser Instrumente analysiert. Zusätzlich werden verschiedene grundlegende und angewandte Aspekte der Objekterkennung und der visuellen Kognition untersucht.

Finanzierung: Flughafen Zürich Unique
Anwendungsgebiet: Flughafen Zürich Unique
Kollaborationen: Kantonspolizei Zürich, Flughafenpolizei
Dauer: Fortlaufend (seit Januar 2001)

Steigerung der Sicherheit und Effizienz bei Flughafensicherheitskontrollen am Flughafen Amsterdam Airport Schiphol (UZH)

Ziel dieses Projektes ist es die Flughafensicherheit zu steigern, indem (1) effizientes und effektives computergestütztes Training eingesetzt wird, welches sich an jeden Luftsicherheitsassistenten anpasst, (2) wissenschaftliche Tests eingesetzt werden um Baselinewerte und Trainingseffektivität (Pre- und Posttests) zu messen, (3) indem die Relevanz von Bildqualität als Voraussetzung für gute Erkennungsleistung gemessen wird und (4) indem das testen von Kandidaten vor der Anstellung durch ein Pre-Employment Assessment optimiert wird.

Finanzierung: TNO Prins Maurits Laboratory, Holland
Anwendungsbereich: Flughafen Amsterdam Airport Schiphol (AAS)
Kollaborationen: AAS, Justizministerium, Holland
Dauer: Januar 2005 - März 2007

X-Ray Image Tutoring-Technologie für Durchleuchtungsarbeitsplätze (Screeners) für die Flughafensicherheit in Deutschland (UZH)

In diesem Projekt wird die neue Version von X-Ray Tutor verwendet, um die Erkennungsleistung von Flughafensicherheitspersonal (Screeners) zu steigern. Ein neuer Test für die Messung der Interpretationskompetenz bei der Betrachtung von Röntgenbildern (X-Ray CAT) wird vor und nach drei und sechs Monaten Training durchgeführt. Die Ziele dieses Projektes sind (1) die Messung einer Leistungssteigerung aufgrund des Trainings, (2) zu ermitteln, welche Objekte und Ansichten schwierig zu erkennen sind und (3) zu untersuchen, ob die Abhängigkeit der Erkennung von der Ansicht durch das Training verringert wird.

Finanzierung: Bundesministerium des Inneren (BMI), Deutschland
Anwendungsbereich: Ein Flughafen in Deutschland (Pilotprojekt)
Kollaborationen: Bundesgrenzschutz (BGS), Flug- und Industriesicherheit Service- und Beratungs- GmbH (F.I.S.), Security Training International (STI)
Dauer: Dezember 2004 - Dezember 2006

Forschung über die Sicherheitskontrolle mit Röntgenprüfgeräten in der Schweizer Armee (UZH)

Das Ziel dieses Projektes war die Untersuchung individueller Unterschiede bezüglich der Erkennung von gefährlichen Gegenständen in Röntgenbildern. Die folgenden Tests wurden angewendet (siehe auch Software Tools): Objekterkennungstest (ORT), Prohibited Items Test (PIT), Bombenerkennungstest (BDT) und visuelle Kognitionstests. Dieses Projekt lieferte wichtige Resultate bezüglich der Erkennung von verschiedenen Gefahrenarten in Röntgenbildern von Gepäck, individueller Unterschiede in Bezug auf visuelle Fähigkeiten vs. Training, sowie Implikationen für das Auswahlverfahren.

Finanzierung: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
Anwendungsgebiet: Mit Sicherheitskontrolle anhand von Röntgengeräten betraute Soldaten
Kollaborationen: Schweizer Armee
Dauer: Januar 2004 - Dezember 2004

Cognitive Vision Systems (CogVis)

Das CogVis Konsortium wurde gegründet, um das Design von kognitiven Vision-Systemen zu untersuchen. In diesem Kontext ist ein "kognitives Vision-System" definiert als ein System, das visuelle Informationen verwendet für:

"Cognitive Vision" macht nur Sinn im Kontext eines "Systems", in welchem es eine Benutzer gibt, welche Aufgabeninformation anbietet und die vom System generierte Information verwendet. Eine zusätzliche fundamentale Annahme ist, dass solche Systeme "embodied" sind, d.h. dass sie mit der Welt mittels aktivem Sehen, Manipulation oder ähnlichen Mitteln interagieren.

Finanzierung: European Commission, Essential Technologies, EU CEC, Contract IST-2000-29375
Anwendungsgebiet: Kollaboration zwischen führenden europäischen Forschungsinstituten in Computational Vision und visueller Kognition
Kollaborationen: CogVis Researchers
Dauer: 1. Mai 2001 - 31. Juli 2004